Presseaussendung des Bürgermeisters Franz Frosch vom 5. Aug. 2013:

Ein Gewinn für das Stadtzentrum

Die Vorbereitungen für das Park-, Einkaufs- und -Bürozentrum im Stadtzentrum von Bad Aussee laufen auf Hochtouren.

 

Das visionäre Projekt sieht eine überdachte Markthalle, die Renaturierung der Traun, eine Verbindung zum Reiterer Plateau, die Gestaltung des Stefaniekais, eine Fischleiter und ein neues Verkehrskonzept an der Reiterer Brücke vor.

 

Bad Aussee, 05. August 2013 –Der Gemeinderat wird im September über den Flächenwidmungsplan abstimmen. Geplant ist ein hochwertiges Geschäftszentrum mit Parkplätzen und Büroflächen. Als besondere Highlights sind neben der Schaffung von 300 Parkflächen die Einbettung der Erzherzog-Johann-Promenade und eine überdachte Markthalle über der Traun vorgesehen. Mit Blick auf den darunterliegenden Fluss, der mit dem Bau in sein ursprüngliches, natürliches Flussbett zurückkehren wird, soll dort eine Marktfläche geschaffen werden. Der Wochenmarkt könnte dort bei Schlechtwetter und in kälteren Jahreszeiten auf 1000 Quadratmetern eine zweite Heimat finden. Zusätzlich sind 4000 Quadratmeter Geschäftsflächen geplant. "Es werden sich dort nur Geschäfte ansiedeln, die den bestehenden und erfolgreichen Mix an Einkaufsmöglichkeiten ergänzen und positiv beeinflussen werden. Wir schaffen somit einen zusätzlichen Anreiz, dass Menschen zum Einkaufen nach Aussee fahren oder in Aussee bleiben. Damit stärken wir die Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze für unsere Menschen und erhalten wichtige Kaufkraft in der Region. Die Ansiedelung von Billiganbietern, wie das in einigen Nachbargemeinden geschehen ist, ist nicht vorgesehen", betont der Tiroler Betreiber von Einkaufszentren, Komm.-Rat. Anton Pletzer.

 

Renaturierung mit Fischleiter

Unterstützt wird die Stadtgemeinde auch vom Land Steiermark, das sich ausdrücklich hinter das Projekt stellt. Besonders erwähnt wird seitens des Landes, dass Bad Aussee die erste Stadt ist, die Einkaufszentren an der Peripherie aktiv verhindert und gleichzeitig ein Konzept zur Belebung des Stadtzentrums vorlegt. Befürwortet wird vom Land Steiermark auch die Renaturierung der Traun, welche durch die Abtragung des künstlichen Flusslaufes im Bereich des privaten Kleinkraftwerks wieder ganzjährig Wasser führen wird. In diesem Zusammenhang wird auch eine Fischleiter gebaut, um die Ökosysteme auf beiden Seiten der Wehrstufe wieder zu verbinden.

 

Innovative Konzepte für die Stadt

Rund um das geplante Projekt über der Traun wird das Ortszentrum in diesem Bereich aktiv erweitert. Neben einer neuen Verkehrslösung für die Reiterer Brücke soll auch der Stefaniekai begrünt werden. Auf Seiten der Erzherzog-Johann-Promenade soll künftig ein bequemer Weg vom Gesundheitspark am Reiterer Plateau über den Schwabenwald ins Zentrum führen.

 

Heimische Kompetenz

Das Projekt wird mit ökologischem Bewusstsein entwickelt. Als Planer konnte der bekannte Architekt Dipl.-Ing. Hans-Peter Machné aus Lienz gewonnen werden. Heimische Architekten werden in die Planung ebenso eingebunden. Das neue Zentrum soll in das Gesamtensemble im Stadtzentrum gefühlvoll eingebettet werden. "Wir schaffen damit eine sinnvolle Erweiterung des gesamten Stadtzentrums. Neue Unternehmen werden sich ansiedeln, bestehende Firmen, die jetzt aus Aussee abgewandert sind, werden dort einen attraktiven Standort für ihre Rückkehr finden. Ich freue mich darauf, dieses zukunftsweisende Projekt gemeinsam mit den Ausseerinnen und Ausseern auf die Beine zu stellen. Wir wollen damit ein Klima schaffen, um Bad Aussee eine nachhaltige und aussichtsreiche Zukunft zu ermöglichen", freut sich Bürgermeister Franz Frosch auf die Umsetzung.